michael höfig

photographie, projekte

Héroes del silencio – stille Helden – silent heroes – Portraits around the world


1 Kommentar

heroes cover
​Es heisst, ein Mann sollte mindestens einmal im Leben ein Kind zeugen, einen Baum pflanzen und… ein Fotobuch veröffentlichen.

Die meisten der in diesem Band gezeigten „Helden des Alltags“ sind ebenso schweigsam wie die Fotos von ihnen. Und Fotos sollten für sich sprechen, deshalb fehlen ausführliche Bildbeschreibungen. Es sind Aufnahmen aus mehr als 20 Jahren modernen Nomadentums und dem Interesse an den Menschen des jeweiligen Ortes. Stille Szenen zumeist, teilweise gemischt mit intensiven persönlichen Erinnerungen oder aber wahrgenommen als Momentum eines Schnappschusses.

Am Anfang war es noch die analoge Fotografie,- das Foto auf der Seite rechts zum Beispiel ist nachträglich digitalisiert worden. In seiner Intensität, der Angst, die aus den Augen der jungen Rekruten spricht, ist es schon einmal etwas euphemistisch mit der Ästhetik Capas verglichen worden. Vietnam war 1997 dabei ein ebenso zufälliges Reiseziel wie alle anderen Orte, an die mich das Schicksal beruflich verschlagen hatte.

Der erste Teil dieses Bandes zeigt Menschen und Szenen an einigen dieser Orte mit Schwerpunkt auf meiner zweiten Heimat Ecuador. Viele meiner Begegnungen mit diesen doch so authentischen Typen – „verdaderos personajes“ – haben dabei eine besonders spannungsgeladene Choreografie hervorgebracht.

Der zweite Buchteil umfasst die Zeitspanne von 2010 bis heute und ist meinem momentanen Aufenthaltsort Spanien gewidmet – inzwischen ausschliesslich digital fotografiert. Auch hier stehen wieder viele Begegnungen mit kreativen – meinen persönlichen „stillen“ Helden – im Fokus, die mein Leben dankenswerter Weise bisher begleitet und bereichert haben. Darüber hinaus wird ein Eindruck von jenem Phänomen gegeben, dessen Helden in Spanien die „Indignados“ (die Entrüsteten) genannt werden.

Click to see the entire book >> http://www.blurb.de/books/3969298 (96 pages)​

street

Saudade


Keine Kommentare

Image
Midnight at bairro Alfama, Lisbon.

Who ever is uncertain about the meaning of the term „saudade“ in Portugal, here is an image pretending to show a little part of it, perhaps, may be…

Madrid, street

Estación de fantasmas (incl. slideshow)


Keine Kommentare

Alte Metrostation Chamberí / Madrid
Das Metro-Netz Madrids wurde am 17. Oktober 1919 eröffnet. Madrid erlebte seine Revolution des Transportwesens, und die erste Metro-Linie verband dreieinhalb Kilometer lang Cuatro Caminos und Puerta del Sol. Die Stationen dazwischen lauteten: Ríos Rosas, Martínez Campos, Chamberí, Bilbao, Hospicio y Red de San Luis. Als die Linie 1 dann im Jahr 1966 erweitert wurde, verzichtete man auf die Station Chamberí, die fortan zu einem Ort mutierte, um den sich verschiedene urbane Mythen und Legenden rankten: Hatte sie bereits als Bombenschutz im spanischen Bürgerkrieg gedient, wurden hier u.a. Filmszenen des Streifens Barrio gedreht, und verschiedene Fantasmas haben hier selbstverständlich ihr zu Hause gefunden. Heute kann man die Station mit ihren beeindruckenden Werbekacheln besichtigen, der Eingang liegt direkt gegenüber der Plaza Chamberí.

Diese Diashow benötigt JavaScript.