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Rocío Plúas: ANDANDO – noch bis zum 18. September in Hamburg / Hafencity

Mit der Ausstellung „Andando“ werben das Forum StadtLandKunst und das Instituto Cervantes nun für Offenheit gegenüber anderer Kulturen. “Andando” ist noch bis zum 18. September die Galerie StadtLandKunst in der Hafencity zu sehen.

Das ist die Straße …

Mazyar, 11 Jahre.

Schüler_innen der Stadtteilschule Barmbek haben die Umzäunung der Erstaufnahmeeinrichtung für weibliche Flüchtlinge in einem Gemeinschaftsprojekt des Museums der Arbeit mit den Stadtteilschulen Barmbek und Stellingen gestaltet, und das sehenswerte Resultat kann seit einigen Wochen auf dem Platz vor dem Museum der Arbeit besichtigt werden. Mazyar beschreibt oben, warum er diese Straße gemalt hat.

Mehr >> Die Zaunkönige

 

„Wir wollen, dass sie sich wohlfühlen…“

Ein Kooperationsprojekt zwischen dem Hamburger Museum der Arbeit und den Stadtteilschulen Barmbek und Stellingen – Schüler gestalten die Umzäunung einer neuen Erstaufnahmeeinrichtung für weibliche Flüchtlinge.

Wer in Barmbek über den großen Platz neben Zinnschmelze und Museum der Arbeit geht, kann eine Gruppe junger Künstler bei der Arbeit beobachten. Es handelt sich um Schüler_innen der Stadtteilschulen Barmbek und Stellingen, die einen 40m langen Bauzaun entlang am Museum der Arbeit mit einem Graffito bemalen. Der Künstler Kai Teschner begleitet das Projekt. Hinter dem Bauzaun wird eine neue Bleibe für weibliche Flüchtlinge eingerichtet, und vor dem Bauzaun haben sich die jungen Maler die Frage gestellt:

„Was macht euch Freude, was bereichert euer Leben, was gehört zu euch?“ Leitende Fragen für bunte Ideenskizzen. Nach Brainstorming und der kreativen Vorarbeit wurde mit Kohle vorgezeichnet, die als Grundlage notwendigen Bauplanen angelegt, dann konnten die Farben gemischt und aufgetragen werden. Das Resultat soll dazu beitragen, den bald erwarteten Bewohnern eine freundliche Umgebung zu bieten.

Erinnerungen schenken – die Gegenwart reflektieren – für die Zukunft integrieren — Stadtteilschule Barmbek

Im Museum der Arbeit in Barmbek trafen sich Schüler, Lehrer und andere Besucher aus dem Stadtteil, um sich einen Abend lang über das Thema Zwangsarbeit im Dritten Reich zu informieren und anschließend den Bogen in die heutige Zeit unter dem Eindruck des momentan alles beherrschenden Themas der „Flüchtlingskrise“ zu spannen. Ausgangspunkte waren zum einen die…

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Lesen verbindet Kulturen

Die drei Initiatoren des Bundesweiten Vorlesetags – die Wochenzeitung DIE ZEIT, die Stiftung Lesen und die Deutsche Bahn Stiftung – haben heute den Bundesweiten Vorlesetag erstmals gemeinsam mit einer großen Auftaktveranstaltung an der Stadtteilschule Barmbek gefeiert. Besonderer Höhepunkt war die Lesung mit ZEIT-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo, Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender Deutsche Bahn AG und Beiratsvorsitzender der Deutsche Bahn Stiftung gGmbH, sowie Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen. Nacheinander lasen sie den 26 Schülern einer 5. Klasse aus dem Buch „Mein Freund Salim“ von Uticha Marmon vor. Es erzählt die Geschichte eines syrischen Flüchtlingskindes, das seine Familie auf dem langen Weg nach Europa verloren hat.

„Vorlesen ist nicht nur eine große Freude für die Zuhörer – egal welchen Alters – , sondern auch ein Spaß für uns Vorleser, das habe ich heute wieder einmal gemerkt. Deswegen kann ich nur an alle appellieren: Lesen Sie vor! Teilen Sie Ihre Begeisterung für das geschriebene Wort mit anderen und verwandeln Sie gemeinsam mit uns Deutschland in ein Leseland!“, so Giovanni di Lorenzo.

Die Stadtteilschule Barmbek wird von Kindern aus über 60 Nationen, mit 70 verschiedenen Muttersprachen besucht. Die Initiatoren des Bundesweiten Vorlesetags haben sich bewusst für diese multikulturelle Schule entschieden, um ein klares Zeichen für mehr Chancengleichheit zu setzen.

© Deutsche Bahn Stiftung 2015

TransEur(H)opeTheatre in Istanbul

Mehr Info über das Projekt gibt es hier >> http://blog.goethe.de/trans-eurhope-theatre

Helden (heroes) by: StreetUniverCity Berlin


Dieser Musikclip wurde gemeinsam mit der StreetUniverCity Berlin-Kreuzberg produziert, nachdem die ihm zugrunde liegende Eigenproduktion Teil einer Aufführung im Rahmen des Jugendtheaterfestivals 2014 an der Volksbühne Berlin gewesen ist. Die StreetUniverCity führt insbesondere Jugendliche mit Migrationshintergrund über kreative Produktionsprozesse an Musik, Tanz und Theater heran und unterstützt mit diesen Projekten getreu ihrem Motto „trust yourself“ die Integration dieser Jugendlichen. Kamera & Schnitt: Marcus Sporkmann / Produktionsleitung: Michael Höfig.

Ellos tienen Mallorca, nosotros tenemos Berlin…

Zur Zusammenarbeit zwischen Rumbo Alemania & Berlunes
„Ellos tienen Mallorca, nosotros tenemos Berlin…“

Berlunes-Rumbo

Pep Guardiola en su primer rueda de prensa bávara – hablando alemán

Pep

para ver el video click aquí >> un análisis no tan serio

http://www.intereconomia.com/video/punto-pelota-josep-pedrerol/que-tal-habla-guardiola-aleman-20130625

Heimat oder zu Hause?

Heute lernte ich ein persisches Sprichwort kennen, welches besagt, dass Heimat dort sei, wo man seinen Namen nicht buchstabieren müsse! „Heimat ist dort, wo man deine Sprache spricht“ wäre wohl die deutsche Entsprechung.  Am Abend dann fiel mir ein bemerkenswert schöner Text dreier sogenannter „Third-Culture-Kids“ ins Auge, den ich – obwohl allein deutsches „Third-Culture-Kid“ – sehr gut nachvollziehen kann… Die im Artikel einfühlsam beschriebenen Entfremdungsprozesse aufgrund bi-kultureller Herkunft sind eine zeittypische Variante gesellschaftlichen Wandels. Um das Phänomen der Entwurzelung als Paradigma dieser globalisierten Welt umfassend zu beschreiben, müssen aber sicherlich auch noch weitere Migrationsgeschichten erzählt werden! So müssen beispielsweise auch professionelle Migranten lernen, sich überall ein zu Hause einzurichten, wobei Heimat gleichzeitig als permanente Variable und als Korrektiv empfunden werden kann, dies ist der Spannungsbogen zwischen Ver- und Entwurzelung, den es – manchmal an der Grenze zur Absurdität – auszuhalten gilt.

>> Migranten: Unsere Eltern sind Ausländer, wir nicht / zeit.de

Rocío Plúas: Integración